Dermatofibrom

Online-Hautarzt: Ursache, Symptome und Behandlung

Das Dermatofibrom ist eine gutartige Hautveränderung, die häufig nach Insektenstichen als kleiner derber Knoten an der Haut auftreten kann. Eine Therapie ist in der Regel nicht erforderlich. Wir erklären Ihnen, was diese Erkrankung bedeutet, wie sie entsteht und was man dagegen tun kann.

Dermanostic Hautlexikon | Dermatofibrom

Definition

Das Dermatofibrom ist ein gutartiges Geschwulst an der Haut, das aus Kollagenfasern entsteht und häufig an den Unterschenkeln lokalisiert ist. Es handelt sich um eine harmlose Hautveränderung und stellt medizinisch kein Risiko dar. Dennoch kann das Dermatofibrom kosmetisch als störend empfunden werden.

Ursache

Die genaue Ursache für die Entstehung des Dermatofibroms ist noch nicht vollständig geklärt, man vermutet vorausgegangene Insektenstiche, Entzündungen des Haarbalges oder kleine Verletzungen, die zu Reizung des Immunsystems und Bindegewebes führen. Da Insektenstiche eher an den Extremitäten auftreten, sind die Dermatofibrome auch vor allem an diesen Bereichen lokalisiert.

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Symptome

Das Dermatofibrom ist ein ca. 0,5cm messender, gelegentlich juckender, derber Hautknoten. Er ist rot-bräunlich pigmentiert und scharf begrenzt. Zentral kann der Knoten etwas eingesunken sein. Wenn man das Dermatofibrom zwischen den Fingern fasst, tastet man den harten Knoten.

Therapie

Wie schon zuvor erwähnt, ist eine Therapie aus medizinischer Sicht nicht notwendig. Wenn es aber kosmetisch stören sollte, kann das Dermatofibrom operativ entfernt werden. Dazu wird der Bereich lokal betäubt und das Dermatofibrom wird ohne Sicherheitsabstand herausgeschnitten.

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Autor: Dr. med. Alice Martin