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Tinea pedis (Fußpilz)

Online-Hautarzt: Ursache, Symptome und Behandlung

Auch bekannt als: Sportlerfuß, Fußmykose, Athletenfuß, Athlete`s foot, Epidermophytia pedis, Fußpilzerkrankung, Ringworm of the foot, Tinea pedum, Fußpilz.

Bei der Tinea pedis handelt es sich um eine Pilzerkrankung der Füße.

Definition

Was ist eine Tinea pedis?

Bei der Tinea pedis handelt es sich um eine Pilzerkrankung der Füße (ähnlich wie bei der Onychomykose oder Nagelpilz). An den Fußsohlen sind Rötungen, starke Hornbildung und Schuppen sichtbar. Mehr zum Thema der richtige Fußpflege finden Sie auf unseren Blog.

Eine Tinea pedis stellt die häufigste Pilzerkrankung des Menschen dar: in Deutschland leben etwa 10 Millionen Menschen mit einer Fußpilz (ca. 15% der Bevölkerung).

Welcher Pilz löst Fußpilz aus?

Der am meisten nachgewiesene Pilz ist hier der Trichophyton rubrum (Gruppe der Dermatophyten).

Ursache

Woher bekommt man ein Fußpilz?

Die Tinea pedis entsteht durch den Kontakt zu betroffenen öffentlichen Bädern, Duschen, Saunen, etc. Begünstigende Faktoren sind synthetische Schuhe, vermehrtes Schwitzen, kalte Füße und Durchblutungsstörungen.

Ein erhöhtes Risiko besteht außerdem bei folgenden:

  • Familiäre Veranlagung
  • Tragen von engen Schuhen
  • Männer (siehe dazu: Balanitis)
  • Verletzungen
  • Patienten mit Diabetes (= Blutzuckerkrankheit)

—> Eine aufgestaute Feuchtigkeit führt zu einem Aufweichen des Gewebes (= Mazeration). Dieses begünstigt ein Wachstum von Pilzen.

Symptome

Wie sieht ein Fußpilz aus?

Eine Tinea pedis kann folgendes Bild zeigen:

  • Rötung und Schuppung
  • dicke Hornhautschichten (= Hyperkeratose) (mehr dazu auf unseren Blog zum Thema Hornhaut)
  • Juckreiz
  • Risse der Haut (= Rhagaden) (bei einem Handekzem z.B.)

 Häufig betroffene Stellen sind die Zehenzwischenräume (= Tinea pedis interdigitalis)!

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Therapie

Was kann man gegen Fußpilz tun?

Die Therapie erfolgt mittels lokaler Anwendung von Cremes, Salben oder auch Lösungen. Diese enthalten Antimykotika (= Wirkstoffe gegen den Pilz). Bei einem sehr ausgeprägten Befund kann auch eine Tabletteneinnahme notwendig sein (= systemische Antimykotika) (ähnlich wie bei einer Candidose).  

Wichtig ist generell:

  • Zehenzwischenräume gut abtrocknen oder trockenföhnen
  • Häufiges Wechseln der Strümpfe / Handtüchern und waschen bei mindestens 60°
  • Wechsel und Desinfektion von Schuhen
  • Tragen von atmungsaktiven Schuhen
  • Tragen von Badeschuhen in öffentlichen Bereichen (Sauna, Schwimmbad etc.)

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Verfasst von Marie Fuchs

Marie Fuchs ist Ärztin in Weiterbildung und verantwortlich für die fachliche Redaktion bei dermanostic. Sie ist die Leiterin des Patientensupports (öffentliche Patientenkommunikation) und schreibt medizinische Artikel.

Literatur und Einzelnachweise

  • Prof. Dr. med. Altmeyer, P. und Prof. Dr. med. Bacharach-Buhles, M. (08.04.2021). Tinea pedis (Übersicht). Abgerufen 20.12.2021, von https://www.altmeyers.org