Pityriasis rosea (Röschenflechte)

Online-Hautarzt: Ursache, Symptome und Behandlung

Zuerst ein großer roter Fleck und plötzlich erscheinen sehr viele kleine Flecken am ganzen Körper. Die Röschenflechte (Pityriasis rosea) kann optisch ausgeprägt erscheinen, obwohl es sich um eine harmlose Erkrankung handelt. Wir erklären Ihnen, was diese Erkrankung bedeutet, wie sie entsteht und was man dagegen tun kann.

Definition

Was ist eine Röschenflechte?

Die Pityriasis rosea, im Volksmund auch bekannt als Röschenflechte oder Schuppenröschen bekannt, ist eine gutartige entzündliche Hauterkrankung mit einem typischen zweiphasigen Verlauf. Der Name der Erkrankung basiert auf dem typischen Aussehen des Hautausschlages, bei dem die rötlich ovalen Flecken einem Röschen gleichen.

Ursache

Wie entsteht eine Röschenflechte?

Die genaue Ursache für die Erkrankung ist noch nicht vollständig geklärt. Vermutet wird eine vorausgehende Virusinfektion, die die Erkrankung fördert. Auch Stress und die Einnahme bestimmter Medikamente werden als mögliche Ursache diskutiert.

Symptome

Woran erkennt man die Röschenflechte?

Die Röschenflechte äußert sich in Form von hellroten, leicht schuppenden ovalen Flecken, die zwischen 0,5 bis zwei Zentimeter groß sein können. Charakteristisch beginnt die Erkrankung mit einem „Primärmedaillon“, das aussieht wie ein einzelner, münzgroßer Ausschlag.

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Therapie

Was hilft gegen die Röschenflechte?

Die Erkrankung ist harmlos und heilt von selbst ab. Eine standardisierte Behandlung existiert daher nicht, da die genauen Zusammenhänge zur Entstehung der Pityriasis rosea noch nicht endgültig erforscht sind und sie wie bereits erwähnt in der Regel von alleine ausheilt. Bei starkem Juckreiz bestehen jedoch folgende Möglichkeiten zur Milderung der Beschwerden:

  • Enganliegende Kleidung und Wollmaterialien sollte, wenn möglich, vermieden werden
  • Sonnenlicht und starkes Schwitzen sollten ebenfalls vermieden werden
  • Verzicht auf übermäßig Pflegeprodukte, wie intensive Seifen, Feuchtigkeitscremes und stark fettende Salben
  • Bei starken Juckreiz können Sie eine leichte Kortisonsalben auftragen oder Antihistaminika einnehmen, dies allerdings nach Absprache mit ihrem Hautarzt

Schwangere bis zur 15. Schwangerschaftswoche sollten den Kontakt zu Patienten mit Röschenflechte vermeiden, da die Erkrankung zu einem erhöhten Risiko für Fehl- und Frühgeburten führen kann.

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Die Bilder in der unten ausgeführten Slideshow wurden von der Hautklinik der Universitätsmedizin Göttingen zur Verfügung gestellt.

Verfasst von Dr. med. Alice Martin

Dr. med. Alice Martin ist Hautärztin in Weiterbildung und verantwortlich für die fachliche Redaktion bei dermanostic. Sie übernimmt die öffentliche Patientenkommunikation und schreibt medizinische Artikel.

Literatur und Einzelnachweise