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Herpes genitalis (Genitalherpes)

Auch bekannt als: Balanoposthitis herpetica, Genitalherpes, Herpes der glans penis, Herpes der Schamlippen, Herpes simplex genitalis, Herpes der Vulva; Herpes des Penis

ICD-Code: A60.0

Der Genitalherpes, auch als Herpes genitalis bekannt, ist eine Virusinfektion mit den Herpes-simplex Viren an den Geschlechtsorgangen, also im Genitalbereich. In unserer digitalen Hautarztpraxis bei dermanostic behandeln unsere Hautärzt*innen täglich viele Patient*innen mit einem Herpes genitalis per App.

5 Fakten über Herpes genitalis

  • Auslöser des Genitalherpes ist zu 80-90% das Herpes-simplex-Virus Typ 2
  • Kann auch beim Oralsex übertragen werden
  • Solange die Bläschen nicht vollständig abgeheilt sind, ist die Herpesinfektion ansteckend
  • Hauptsächlich erfolgt die Therapie symptomlindernd
  • Beim ersten Ausbruch sind die Beschwerden häufig am schlimmsten

Sie haben eine Hautveränderung?

Von unsere Hautärzten erhältst Du über unsere App eine Diagnose, Therapie und ein Privatrezept

Definition

Was ist ein Genitalherpes?

Der Genitalherpes (oder auch Herpes genitalis) ist eine Virusinfektion mit den Herpes-simplex Viren (wie auch bei dem Herpes labialis z.B.) an den Geschlechtsorgangen - also im Genitalbereich. Die Herpes-Infektion im Genitalbereich gehört zu den sexuell übertragbaren Erkrankungen (STD: sexually transmitted diseases) und zählt zu einer der häufigsten Geschlechtskrankheiten. Lies mehr zu Herpes auf unserem Blogbeitrag.

Die Übertragung erfolgt über einen engen Körperkontakt, insbesondere beim ungeschützten Geschlechtsverkehr!

Falls auch Du einen unklaren Hautbefund im Intimbereich hast, kannst Du Dich gern an unsere Hautfachärzt*innen aus der digitalen Hautarztpraxis dermanostic per App wenden. Unser Team aus Expert*innen kann Dir mit einer Diagnosestellung helfen und erstellt Dir einen ausführlichen Arztbrief.

Ursache

Woher habe ich Genitalherpes?

Möglicher Auslöser des Genitalherpes ist zu 80-90% das Herpes-simplex-Virus Typ 2. Es werden jedoch auch immer mehr Herpes-simplex Viren Typ 1 nachgewiesen. Dies kommt daher, da beim Oralsex ein Lippenherpes (der durch Herpes-simplex-Viren Typ 1 ausgelöst wird) auf den Genitalbereich übertragen werden kann!

Wenn eine Ansteckung mit den Herpesviren erfolgte, verbleiben diese lebenslang im Körper. Sie werden in den Nervenkörpern (Ganglien) gespeichert und bei geschwächtem Immunsystem (z.B. durch Stress, eine Erkältung, UV-Einstrahlung, körperliche Anstrengung oder auch hormonelle Veränderungen) wieder aktiviert und verursachen das typisch klinische Bild: Schmerzhafte Bläschen und eine Rötung. Herpes genitalis ist auch nachzulesen auf Instagram.

Ganz gleich welcher Ursache - bei dermanostic - der online Hautarztpraxis erhältst Du innerhalb von 24 Stunden die Diagnose des Genitalherpes und eine von Hautfachärzt*innen für Dich herausgesuchte Therapie.

Diagnose

Wie wird die Diagnose des Herpes genitalis gestellt?

Herpes genitalis kann anhand des typischen Erscheinungsbildes nach der ausführlichen Untersuchung und der Krankengeschichte der Betroffenen vom Hautarzt oder Hautärztin diagnostiziert werden. Meist entnehmen Ärzt*innen zusätzlich noch einen Abstrich der Bläschenflüssigkeit, um ihn ins Labor zu schicken.

Symptome

Wie erkenne ich Herpes genitalis?

Klassisches Bild eines Herpes genitalis:

  • Gefüllte Bläschen
  • Rötung
  • Schmerzen
  • Juckreiz möglich

Als weitere Begleitsymptome können bei einem schwereren Verlauf auch Fieber, geschwollene Lymphknoten und Schmerzen beim Wasserlassen vorkommen.

Mögliche Krankheitsbilder im Genitalbereich – ausgelöst durch die Herpesviren:

  • Vaginal- und Vulva-Entzündung (Vulvovaginitis herpetica)
  • Eichelentzündung (Balanitis herpetica)
  • Entzündung des Enddarms (Proktitis herpetica)
  • Harnröhrenentzündung (Urethritis herpetica)

Wichtig: Solange die Bläschen nicht vollständig abgeheilt sind, ist die Herpesinfektion ansteckend!

Komplikationen

Ist Herpes genitalis gefährlich?

Mögliche Folgen einer Herpesinfektion sind eine Pilzinfektion der Scheide oder auch eine Blasenstörung, mit Problemen beim Wasserlassen .

Nur selten sind durch eine Ausbreitung der Infektion größere Gebiete betroffen, wie die Schenkelinnenseiten, das Gesäß oder teilweise sogar die Fingerzwischenräume.

"Hast Du Beschwerden im Intimbereich, die Du lieber online diagnostizieren lassen willst, bist Du bei unseren Hautärzten von dermanostic genau richtig aufgehoben. Hier bekommst Du professionelle Beratung und eine Diagnose innerhalb von 24 Stunden."

Dr. med. Barbara Meyer-Lehmann

Dr. med. Barbara Meyer-Lehmann

Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten

Anzahl behandelter dermanostic-Patienten: 2.000

Therapie

Wie bekomme ich Genitalherpes weg?

Es sollte, wenn möglich, so früh wie möglich mit einer Therapie begonnen werden. Dies kann einen schweren Verlauf verhindern!

Ist Herpes genitalis heilbar?

Hauptsächlich erfolgt die Therapie symptomlindernd. Eine Beseitigung des Virus ist nicht möglich.

Es können virushemmende Medikamente, sogenannte Virostatika oder antivirale Medikamente, eingesetzt werden. Auch kühlende Umschläge, eine Zinksalbe oder Sitzbäder können empfohlen werden. Bei starken Beschwerden kann die Einnahme von Virostatika in Tablettenform notwendig sein.

Mithilfe der richtigen Therapie, die unsere Hautärzt*innen 24/7 erstellen, kann die Erkrankung gut behandelt werden.

Wirkstoffe

Was hilft gegen Genitalherpes?

Gegen Herpes genitalis werden unter anderem folgende Wirkstoffe eingesetzt:

Therapie erhalten

Du erhältst hier von unseren Hautfachärzten eine Diagnose und Deine Therapie mit Privatrezept.

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Smartphone und Rezept
Marie Fuchs

Verfasst von Marie Fuchs

Marie Fuchs ist Ärztin in Weiterbildung und verantwortlich für die fachliche Redaktion bei dermanostic. Sie ist die Leiterin des Patientensupports (öffentliche Patientenkommunikation) und schreibt medizinische Artikel.

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Mehr zum Thema

Literatur und Einzelnachweise

  1. Robert-Koch Institut: Herpes-Infektionen (Herpes simplex) (15. August 2016) | Abgerufen 30. September 2021 von www.rki.de

  2. Deutsche STI Gesellschaft: Herpes genitalis (2010) | Abgerufen 30. September 2021 von dstig.de

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