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Kopfhaut: trocken

ICD-Code: -

Aufgrund einer herabgesetzten Hautbarriere kommt es zu einem Austrocknen der obersten Hautschichten. Rötungen, Juckreiz und auch Schuppungen sind möglich.

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Definition

Was ist eine trockene Kopfhaut?

In der Dermatologie wird eine trockene Haut auch als Xerosis cutis oder Xerodermie bezeichnet. Aufgrund einer herabgesetzten Hautbarriere kommt es zu einem Austrocknen der obersten Hautschichten. 

Ursache

Wie entsteht trockene Haut?

Bei der trockenen Haut ist die Funktion der Hautbarriere irritiert. Aufgebaut ist die Hautbarriere aus einer äußersten Zellschicht unserer Haut, dem Stratum corneum und einem Hydro-Lipid-Film. Dieser Film besteht aus Schweiß, Fetten, Aminosäuren und verhornten Zellen. Bei der Xerosis cutis kommt es durch unterschiedliche Ursachen zu einer herabgesetzten Hautbarriere.

Verschiedene Ursachen sind möglich:

  • Veranlagung (genetische komponente)
  • Umgebungsfaktoren/ äußere Einflüsse (wie eine trockene Heizungsluft im Winter (warme Luft), häufiges Haarewaschen und Duschen mit Seifenanwendungen, Kälte)
  • hormonelle Veränderungen
  • Medikamente
  • Alkohol- und Nikotinkonsum 
  • Hauterkrankungen (wie die Neurodermitis – medizinisch „atopische Dermatitis“)

Diagnose

Wie wird die Diagnose trockenen Haut gestellt?

Zur Diagnose der trockenen Kopfhaut schauen sich Hautärzt*innen die betroffenen Haut- und Haarareale an. Die typischen Symptome machen die Diagnosestellung oft eindeutig. Als nächstes gilt es, mögliche äußere Auslöser der trockenen Haut zu evaluieren und andere Grunderkrankungen auszuschließen. So kann die ärztliche Person sich ein Bild von dem insgesamt vorliegenden Hautzustand machen und einen angepassten Therapieplan erstellen.

Symptome

Wie sieht die Hauterscheinung aus?

Merkmale einer trockenen Kopfhaut sind ein eher sprödes und mattes Erscheinungsbild der Haare, ein mögliches Spannungsgefühl und eine leichte Schuppung (die stellenweise auftreten kann). Die trockene Kopfhaut neigt insgesamt schneller zu Rötungen (Empfindliche Kopfhaut) und auch ein Juckreiz kann begleitend auftreten.

Therapie

Welche Therapie ist möglich?

Wichtig ist das Gleichgewicht der Hautbarriere wieder herzustellen und den Widerstand der Kopfhaut zu stärken. Dies kann mit einer geeigneten Pflege und Reinigung (milde Shampoos, Verwendung von lauwarmem Wasser) erreicht, beziehungsweise unterstützt werden. Mögliche Auslösende Faktoren sind zu meiden (wie aggressive Produkte). Eine milde Pflege (gesamte Kopfhaut mit kreisenden Bewegungen) mit möglichst wenig Zusatzstoffen ist empfehlenswert.

Langfristig kann es so zu einer Verbesserung des Hautbildes und einer Stärkung der Widerstandsfähigkeit Deiner Kopfhaut kommen.

Bei einer Hautveränderung kannst Du uns bei dermanostic - Hautarzt per App - jederzeit kontaktieren! Wir stellen innerhalb 24 Stunden eine Diagnose! 

Therapie erhalten

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Marie Fuchs

Verfasst von Marie Fuchs

Marie Fuchs ist Ärztin in Weiterbildung und verantwortlich für die fachliche Redaktion bei dermanostic. Sie ist die Leiterin des Patientensupports (öffentliche Patientenkommunikation) und schreibt medizinische Artikel.

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