Inhalt
5 Fakten über Chlamydien
Definition: Was sind Chlamydien?
Ursache: Wie werden Chlamydien übertragen?
Symptome: Woran erkennt man eine Infektion?
Komplikationen: Was passiert, wenn man Chlamydien nicht behandelt?
Therapie: Wie lange dauert die Heilung?
Prävention: Wie kann man vorbeugen?
Wirkstoffe: Welche Antibiotika werden eingesetzt?
Chlamydien (Chlamydiose)
Auch bekannt als: Chlamydiose
ICD-Code: A74.9
Chlamydien gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen (STI) weltweit. Viele Menschen wissen jedoch kaum etwas darüber – vor allem, weil eine Chlamydien-Infektion oft symptomlos verläuft. Da viele Infizierte keine Anzeichen zeigen, ist die Dunkelziffer hoch – und das Risiko, andere anzustecken, steigt.
Hier erfährst Du, wie man Chlamydien erkennt, wie sie übertragen werden, wie die Behandlung abläuft und wann ein Chlamydien-Test sinnvoll ist.
5 Fakten über Chlamydien
- Chlamydien gehören zu den weltweit häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen (STI)
- Viele Infizierte merken nichts von der Infektion, da sie oft keine Beschwerden verursacht
- Chlamydien werden durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen – vaginal, anal oder oral
- Unbehandelt können Chlamydien zu Entzündungen, Unfruchtbarkeit oder Schwangerschaftskomplikationen führen
- Ein Test in der Arztpraxis oder im Labor erkennt die Infektion
Definition
Was sind Chlamydien?
Die Chlamydien-Infektion wird medizinisch Chlamydiose genannt. Im Alltag sagt man meist einfach Chlamydien – gemeint sind damit die Bakterien Chlamydia trachomatis, die verschiedene Schleimhäute befallen können.
Ursache
Wie werden Chlamydien übertragen?
Die Infektion wird durch das Bakterium Chlamydia trachomatis ausgelöst, das verschiedene Schleimhäute im Körper befallen kann.
Hauptsächlich durch ungeschützten Vaginal-, Anal- oder Oralverkehr. Die Erreger gelangen über Sperma, Vaginalsekret oder Urin auf die Schleimhäute des Partners oder der Partnerin. Auch Hände oder Sexspielzeug können Bakterien übertragen.
Darüber hinaus kann eine infizierte Mutter die Erreger bei der Geburt an ihr Baby weitergeben.
Chlamydien besiedeln vor allem die Schleimhäute von Genitalien, Harnröhre, Gebärmutter, Enddarm oder Penis – in manchen Fällen auch die Augen.
Symptome
Woran erkennt man eine Infektion?
Rund 80 % der Infektionen bei Frauen und etwa 50 % bei Männern verlaufen ohne Symptome. Wenn Beschwerden auftreten, zeigen sie sich meist 1–3 Wochen nach der Ansteckung.
Typische Symptome bei Frauen:
• Vermehrter oder ungewöhnlicher Ausfluss
• Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen
• Unterleibsschmerzen, Zwischenblutungen oder Schmerzen beim Sex
Typische Symptome bei Männern:
• Ausfluss aus der Harnröhre
• Brennen beim Wasserlassen
• Druckgefühl oder Schwellung der Hoden
Komplikationen
Was passiert, wenn man Chlamydien nicht behandelt?
Unbehandelt können Chlamydien schwere Entzündungen verursachen. Bei Frauen drohen Eileiter- oder Gebärmutterentzündungen, die zu Unfruchtbarkeit oder einer Eileiterschwangerschaft führen können. Männer riskieren Entzündungen der Hoden oder Prostata, was langfristig ebenfalls die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann.
Zudem erhöht eine unbehandelte Infektion das Risiko, sich mit anderen Geschlechtskrankheiten wie HIV oder Gonorrhö (Tripper) anzustecken, da die Schleimhäute gereizt und anfälliger für weitere Erreger sind.
Therapie
Wie lange dauert die Heilung?
Die Behandlung von Chlamydien dauert meist nur wenige Tage. Schon nach kurzer Zeit sind die Bakterien in der Regel beseitigt. Trotzdem solltest Du in dieser Zeit auf Sex verzichten, bis beide Partner vollständig behandelt sind.
Chlamydien-Test und Rezept online bei dermanostic
Wenn Dein Chlamydien-Test positiv ausfällt, kannst Du Dir über dermanostic ganz einfach ein Privatrezept für das passende Antibiotikum ausstellen lassen – direkt digital.
Du musst dafür kein persönliches Gespräch führen: Die Behandlung erfolgt asynchron über unsere App, mithilfe von Fotos und einem kurzen Fragebogen. Anschließend kannst Du Dein Medikament bequem in der Apotheke abholen oder online bestellen.
Prävention
Wie kann man vorbeugen?
Um zukünftige Infektionen zu vermeiden, helfen Kondome oder Femidome – sie reduzieren das Risiko deutlich, auch wenn sie keinen 100 %igen Schutz bieten. Zusätzlich ist es ratsam, regelmäßig einen STI-Test durchzuführen, vor allem bei häufig wechselnden Partnern.
Wirkstoffe
Welche Antibiotika werden eingesetzt?
- Doxycyclin
- Azithromycin

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