Alterswarzen können trotz des irreführenden Begriffs in jedem Lebensalter auftreten! 👵👩 Erfahre mehr über seborrhoische Keratosen.
Author: Christian Paffhausen


25+ Erfahrene Dermatologen

Die aktinische Keratose ist eine rötliche, gelegentlich auch hautfarbene oder bräunliche, fest anhaftende Rauigkeit (wie „Schmirgelpapier“) der oberen Hautlagen. Sie betrifft einen Großteil der Bevölkerung insbesondere ab dem 50. Lebensalter. Sie gilt mit einer Wahrscheinlichkeit von 10-20 % als die häufigste Vorstufe des hellen Hautkrebses.
In unserer digitalen Hautarztpraxis bei dermanostic behandeln unsere Hautärzt*innen täglich viele Patient*innenen mit einer aktinischen Keratose per App.
Gerade Menschen, die sich entweder berufsbedingt oder als Hobby viel im Freien befinden, sind hierbei besonders gefährdet. Die Prävalenz (Rate der zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einem bestimmten Zeitabschnitt an einer bestimmten Krankheit Erkrankten) liegt bei ca. 11,5% bei den 60-70-jährigen. Oftmals können sie als „Pigmentflecken“ fehlgedeutet werden. Im Anfangsstadium der aktinischen Keratose zeigen sich nur kleine Veränderungen. Vorbeugung und rechtzeitiger Beginn der Therapie sind entscheidend für den Behandlungserfolg.
Die aktinische Keratose ist die häufigste Vorstufe des weißen/hellen Hautkrebses (Plattenepithelkarzinom) und zählt zu den häufigsten Tumorerkrankungen der Haut. Unsere Hautärzt*innen können über die dermanostic App eine sichere Diagnose stellen und eine geeignete Therapie erstellen.
Hautkrebs frühzeitig erkennen? Hier unser Video.
Für die aktinische Keratose sind mehrere Ursachen sowie Risikofaktoren bekannt. Zum Beispiel:

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Die aktinische Keratose (auch solare Keratose genannt) äußert sich durch rötlich-bräunliche oder hautfarbene Flecken und schuppiger, rauer Haut (wie „Schmirgelpapier“). Die häufigste klinische Einteilung erfolgt nach Olsen (Olsen Grad I – III). Frühe aktinische Keratosen zeigen sich als einzelne oder wenige, raue, unscharf begrenzte Hautveränderungen (Läsionen), die farblich ins Rötliche reichen und besser zu ertasten als zu sehen sind, da sie nur wenige Milimeter als Durchmesser aufweisen (Olsen Grad I).
Durch die vermehrte Produktion von Hornhautzellen verfärben sich die entsprechenden Hautstellen weißlicher, werden derber und weiten sich aus (Olsen Grad II). Im letzen Stadium (Olsen Grad III) kommt es schließlich zu verbackenen, warzenähnlichen Hautwucherungen, die fest mit dem Untergrund verwachsen sind. Es kann jedoch im Laufe der Erkrankung zum Zusammenwachsen der aktinischen Keratosen kommen, die dann größere Hautflächen einnehmen (Feldkanzerisierung).
Unter dem Mikroskop erkennt man Fehlbildungen (Dysplasien) des Hautgewebes mit unregelmäßigen Wachstum, gestörter Differenzierung und atypischen Hautzellen (Keratinozyten), deren Zellkerne vergrößert erscheinen.
Oftmals treten die Hautveränderungen an von der Sonne bestrahlten Körperstellen auf. Dies sind vor allem die Handrücken, Ohrmuscheln, das Gesicht und die unbehaarte Kopfhaut bei Männern. Häufig kommt es neben einer Schuppung und Verkrustung zu kleinen Blutungen, nur selten zu Schmerzen.
Wende Dich gerne an unsere Hautärzt*innen in unserer dermanostic App, falls Du an einem der oben genannten Symptome leidest, hier erhältst Du einen individuellen Pflegeplan mit Empfehlungen für Deine Haut.
Ist die Aktinische Keratose als Berufskrankheit anerkannt?
Ja! Seit dem 01. Januar 2015 ist die aktinische Keratose unter der Nummer 5103 als Berufskrankheit anerkannt.



Zunächst einmal werden den Patient*innen einige Fragen gestellt. Dazu gehört zum Beispiel, ob es in der Familie schon Fälle von Hautkrebs gegeben hat und wie sehr die Patient*innen bisher in ihrem Leben der Sonne ausgesetzt waren. Auch ist es für den Arzt oder die Ärztin interessant zu wissen, womit schon versucht wurde zu behandeln und ob damit eine Wirkung erzielt werden konnte.
Dann beginnt der Arzt oder die Ärztin mit der Inspektion der betroffenen Stelle und macht sich sowohl ein Bild von der Ausprägung der Hautveränderung als auch vom Hauttypen des Patienten oder der Patientin. Meist kann die aktinische Keratose schon per Blickdiagnose diagnostiziert werden. Sonst kann bei der Untersuchung das Dermatoskop, eine besondere Lupe, zu Hilfe gezogen werden.
In unklaren Fällen ist es sinnvoll, auch noch eine Gewebsprobe (Biopsie) zu entnehmen.

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Die Wahrscheinlichkeit, dass eine gut behandelte aktinische Keratose zurückkehrt, ist nicht sehr hoch und liegt bei 0-7,2%. Das gilt allerdings nur dann, wenn die aktinische Keratose auch erkannt und behandelt wurde. Unbehandelt geht sie oftmals in Hautkrebs über.
Ein höheres Risiko, dass behandelte aktinische Keratosen zurückkehren, liegt dann vor, wenn mehr als 5 Stellen am Körper betroffen sind.
Die aktinische Keratose kannst Du auch in unserer digitalen Hautarztpraxis dermanostic behandeln lassen.
Es bestehen verschiedene Möglichkeiten zur Therapie:
Sind aktinische Keratosen heilbar?
Es kann durch die oben genannten Therpiemethoden zu einer Verbesserung der aktinischen Keratose kommen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass sich eine aktinische Keratose spontan zurückbildet. Jedoch bleibt sie üblicherweise mehrere Jahre bestehen. Wie so oft gilt hier ganz besonders: Je früher die Erkrankung diagnostiziert und behandelt wird, desto besser ist dies für das Therapieergebnis. Gerne können unsere Hautärzt*innen Dir weiterhelfen, ohne Termin per App.
Um der Entwicklung von aktinischen Keratosen vorzubeugen, sollte der Kontakt der Haut mit UV-Licht so weit wie möglich reduziert werden. Somit gilt im Allgemeinen: Im Sommer zwischen 11.00 und 15.00 Uhr die direkte Sonneneinstrahlung meiden und Sonnenschutzpräparate mit einem hohen Lichtschutzfaktor (LSF) verwenden, am besten LSF 50. Zudem sollte die Haut gut bedeckt werden (langärmelige Oberbekleidung, lange Hose, Kappe, breitkrempiger Hut, etc.). Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

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Gegen aktinische Keratose werden unter anderem folgende Wirkstoffe eingesetzt:
