Die Wiederaktivierung des Windpocken-Virus äußert sich durch schmerzende, rötliche Bläschen auf der Haut. Mehr lesen 💊
Author: Christian Paffhausen


25+ Erfahrene Dermatologen

Die meisten Menschen kennen die schmerzenden roten Bläschen auf den Lippen. Die Herpesinfektion an den Lippen kann eine belastende Erkrankung sein. Es handelt sich um eine schmerzhafte Virusinfektion, die im Laufe des Lebens immer wieder auftreten kann. Wir erklären im Artikel, was diese Erkrankung bedeutet, wie sie entsteht und was man dagegen tun kann. In unserer digitalen Hautarztpraxis bei dermanostic behandeln unsere Hautärzt*innen täglich viele Patient*innen mit einem Lippenherpes per App.
Lippenherpes, medizinisch auch Herpes labialis genannt, ist eine Infektion der Lippen und der umliegenden Haut, ausgelöst durch das Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1). Viele Betroffene merken zuerst ein unangenehmes Kribbeln, Jucken oder ein Spannungsgefühl an der Lippe – oft noch bevor die bekannten kleinen Bläschen entstehen. Diese Bläschen treten meist auf einer Seite der Lippen auf, können sich aber auch auf die Mundhöhle, die Nasenregion oder die angrenzende Haut ausbreiten.
Lippenherpes ist sehr verbreitet: Schätzungen zufolge tragen 60 bis 90 Prozent der Menschen in Deutschland das Virus in sich, oft ohne es zu merken. Bei etwa 20 bis 40 Prozent dieser Personen entwickelt sich im Laufe des Lebens ein wiederkehrender Lippenherpes, der in stressigen Phasen, bei Erkältungen oder nach intensiver Sonneneinstrahlung erneut ausbrechen kann.

Ein Lippenherpes-Ausbruch dauert in der Regel 7 bis 14 Tage. Die Bläschen füllen sich mit Flüssigkeit, platzen auf, verkrusten und heilen schließlich wieder ab. Beim ersten Ausbruch können zusätzliche Symptome wie leichtes Fieber, geschwollene Lymphknoten oder allgemeines Krankheitsgefühl auftreten.

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Lippenherpes wird durch das Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) verursacht. Nach der ersten Infektion verbleibt das Virus lebenslang im Körper, meist ohne Symptome. Unter bestimmten Bedingungen kann es reaktiviert werden und die typischen Bläschen hervorrufen.
Häufige Auslöser sind:
Zu den typischen Symptomen gehören:




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Lippenherpes ist hoch ansteckend. Das Virus kann übertragen werden durch:
In den meisten Fällen heilt Lippenherpes von selbst innerhalb von 1–2 Wochen. Zur Linderung der Symptome und Verkürzung der Dauer stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:
Bei schweren Verläufen oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann der Arzt antivirale Tabletten verschreiben. Diese verkürzen die Dauer eines Ausbruchs und reduzieren das Risiko von Komplikationen.
Kontaktiere für ein Rezept gerne unsere Hautfachärzt:innen. Mache einfach drei Fotos Deiner Lippe und fülle einen kurzen Fragebogen aus. Über unsere App kannst Du innerhalb von 24 Stunden eine ärztliche Empfehlung und ein Rezept erhalten.

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Eine Impfung gegen Lippenherpes gibt es derzeit nicht. Dennoch lässt sich das Risiko von Ausbrüchen reduzieren:
Wichtig während eines akuten Ausbruchs:

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In den meisten Fällen ist ein Arztbesuch bei Lippenherpes nicht notwendig, da die Erkrankung in der Regel von selbst abheilt. Es gibt jedoch Situationen, in denen es sinnvoll ist, ärztlichen Rat einzuholen. Dazu gehören beispielsweise ein erster Ausbruch oder ein ungewöhnlich starker Verlauf, bei dem die Bläschen besonders schmerzhaft oder weit verbreitet sind.
Auch wenn die Bläschen an Augen, im Genitalbereich oder an anderen ungewöhnlichen Stellen auftreten, sollte man vorsichtshalber eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen. Besonders bei kleinen Kindern oder bei Mundfäule, die das Essen und Trinken erschwert, kann eine ärztliche Begleitung wichtig sein.
Menschen mit Neurodermitis oder einem stark geschwächten Immunsystem sollten vorsichtig sein, da ihr Körper Herpesinfektionen weniger gut abwehren kann.
Wenn Du keinen Termin in der Hautarztpraxis vor Ort bekommst, dann wende Dich einfach an unsere Hautfachärzt:innen um innerhalb von 24 Stunden eine Rückmeldung zu erhalten.
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