Haare fÀrben

Ob Tönung oder Farbe - Wir erklĂ€ren, was fĂŒr Dich das Richtige ist!
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Lust auf eine TypverĂ€nderung? Da kommt einem meist als erstes eine neue Frisur oder eine neue Haarfarbe in den Sinn. Insgesamt haben sich 22% aller MĂ€nner und sogar 82% aller Frauen in Deutschland schon einmal die Haare gefĂ€rbt. Doch was ist hier das Beste fĂŒr meine Haare? Egal, ob es eine ganz neue Coloration sein soll oder nur der Ansatz retuschiert werden sollte – In diesem Blogbeitrag erklĂ€ren wir Dir, welche Möglichkeiten es zur Coloration Deiner Haare gibt und was Du dabei beachten solltest.

Haare fÀrben oder tönen?

Um diese Frage zu beantworten, möchten wir Dir zunĂ€chst einmal die drei verschiedenen Optionen der Haarcoloration vorstellen. Hier unterscheidet man zwischen Tönungen, Intensivtönungen und permanenten Colorationen. Doch welche Methode ist nun fĂŒr meine Haare und meine WĂŒnsche die Richtige?

  • Tönung: Eine einfache Tönungen eignet sich hauptsĂ€chlich, um den Haaren mehr Glanz zu verleihen. Allerdings können hier bezĂŒglich der Haarfarbe keine großen VerĂ€nderungen vorgenommen werden. Denn eine Tönung dringt nicht in das Haar rein, sondern legt sich lediglich wie eine Art Film um die Haare herum. Deshalb ist die Tönung zwar die schonendste Art des HaarefĂ€rbens, jedoch ist diese nach ca. 8-10 HaarwĂ€schen auch schon wieder verschwunden. Eine Tönung eignet sich also nicht, um eine neue Haarfarbe zu erlangen oder um graue Haare oder den Ansatz ausreichen zu kaschieren. Der Vorteil einer Tönung: Wenn man den Haaren einen Frischekick verleihen möchte, eignen sich Tönungen perfekt. Außerdem entsteht kein lĂ€stiger Ansatz, da die Coloration nach einigen Wochen bereits wieder verschwunden ist.
  • Intensivtönung: Anders als bei einer normalen Tönung, dringt eine Intensivtönung durch chemische Inhaltsstoffe auch in die Haarstruktur ein, wodurch die Coloration lĂ€nger anhĂ€lt. Zwar wĂ€scht sich auch hier die Farbe von Zeit zu Zeit raus, bis sie vollstĂ€ndig verschwunden ist, dauert es allerdings bis zu 30 HaarwĂ€schen, gegebenenfalls sogar etwas mehr. Durch die kĂŒnstliche Pigmentierung können die Haare sogar leicht aufgehellt werden – fĂŒr einen Wandel von braun zu blond wird es allerdings nicht reichen.
  • Permanente Coloration: Die permanente Haarfarbe eignet sich auch zur extremen VerĂ€nderung der Haarfarbe, sowie zur Überdeckung von weißen oder grauen Haaren. Die Farbe dringt in die Haarstruktur ein und lĂ€sst sich nicht herauswaschen. Da durch die Oxidationsmittel in der Haarfarbe die Haare sehr geschĂ€digt werden, sollte man diese dann ganz besonders pflegen. Dazu gibt es auch spezielle Produkte, die zur Pflege von coloriertem Haar ausgelegt sind. Um bereits gefĂ€rbtes oder auch sehr dunkles Haar aufzuhellen, benötigt es eine Blondierung. Aber aufgepasst: Diese ist sehr schĂ€dlich fĂŒr die Haare!

Bevor man sich also fĂŒr eine neue Haarfarbe entscheidet, sollte man sich sehr sicher sein, besonders wenn man sich fĂŒr eine permanente Coloration entscheidet, und auch die nicht zu vermeidende SchĂ€digung der Haarstruktur im Hinterkopf behalten. Dabei ist es egal, ob Intensivtönung oder permanente HaarfĂ€rbung. Auch Tönungen wirken sich auf die Haarstruktur aus, sind dabei jedoch nicht so schĂ€digend wie eine permanente FĂ€rbung.

Selbst fÀrben oder doch lieber zum Friseur?

Hier dritteln sich die PrĂ€ferenzen tatsĂ€chlich: etwa ein Drittel aller Personen, die sich regelmĂ€ĂŸig die Haare fĂ€rbt, geht dazu zum Friseur, ein Drittel macht es lieber selbst und das letzte Drittel wechselt regelmĂ€ĂŸig zwischen beiden Optionen. Bei der Entscheidung gilt es vor allem, einen wichtigen Punkt zu beachten: FĂŒhle ich mich sicher genug, meine Haare selbst zu fĂ€rben?

Bereitet einem der Gedanke, die Haare selbst zu fĂ€rben, ein flaues GefĂŒhl im Magen, sollte die Coloration in jedem Fall von einem Profi durchgefĂŒhrt werden, um möglichen FarbunfĂ€llen vorzubeugen. Wenn Du Dich doch dafĂŒr entscheidest, die Haare selbst oder zuhause von einer Freundin oder einem Freund fĂ€rben zu lassen, solltest Du folgendes beachten: Es sollte nicht versucht werden, eine extreme TypverĂ€nderung durchzufĂŒhren! Das Aufhellen oder Verdunkeln der Haare um bis zu 2 Nuancen kann auch gut von einem Laien durchgefĂŒhrt werden. Soll sich die Haarfarbe allerdings stĂ€rker verĂ€ndern, zum Beispiel von schwarz zu blond oder umgekehrt, sollte auf jeden Fall ein Profi aufgesucht werden.

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Die richtige Pflege fĂŒr coloriertes Haar

GefĂ€rbte Haare brauchen sehr viel Pflege, da sie durch die chemischen Inhaltsstoffe in der Haarfarbe enorm geschĂ€digt wurden. Dazu gibt es bestimmte Shampoos, sowie PflegespĂŒlungen und Masken, speziell zur Pflege von coloriertem Haar entworfen.

Bei der HaarwĂ€sche sollte zum Beispiel Folgendes beachtet werden: In den ersten 48 Stunden nach der FĂ€rbung sollten die Haare zunĂ€chst einmal nicht gewaschen werden, da sich in diesem Zeitraum die Farbe noch in der Haarsturktur festsetzt. Generell sollten zu hĂ€ufige HaarwĂ€schen vermieden und das Haar auch nicht zu heiß gewaschen werden, da sonst das Haar noch zusĂ€tzlich strapaziert wird.

Auch beim Haare trocknen, sollten die Haare schonend behandeln werden, sprich: kein starkes Trockenrubbeln mit dem Handtuch und wenn möglich die Haare auch gerne an der Luft trocknen trocknen lassen. Durch die Hitze des Föns oder auch des GlÀtteisens oder Lockenstabs, wird das Haar zusÀtzlich geschÀdigt, deshalb sollte wenn möglich, eher darauf verzichtet werden.

Produkte mit pflegenden Substanzen fĂŒr gefĂ€rbte Haare bilden eine natĂŒrliche Schutzschicht um die Haare und schĂŒtzen somit nicht nur die Struktur, sondern auch die Farbpigmente.

Wenn Du alle diese Tipps beachtest, kannst auch Du ein schönes Farbergebnis erzielen und langfristig mit strahlendem, colorierten Haar ĂŒberzeugen!

Inhalt

Verfasst von
Gina Wintrich
PortrÀt Gina
Gina Wintrich war Mitarbeiterin des Marketing- und Redaktionsteams von dermanostic. Sie studierte Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Medien und Kommunikation. FĂŒr das dermanostic-Hautmagazin fokussierte sie sich als Co-Autorin auf leicht verstĂ€ndliche medizinische BeitrĂ€ge.

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