Steigende Hautkrebszahlen zeigen: Schneller Zugang zur dermatologischen Einschätzung ist entscheidend

dermanostic bewertet aktuelle Destatis Zahlen und unterstreicht die Bedeutung früher Hautabklärung
Solingen, 03.06.2026. Hautkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland – und die Zahl der Betroffenen steigt weiter. Wie aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen, wurden im Jahr 2024 rund 120.100 Patientinnen und Patienten aufgrund von Hautkrebs stationär im Krankenhaus behandelt. Das sind 94,5 Prozent mehr als noch vor 20 Jahren. Auch die Zahl der Todesfälle durch Hautkrebs hat im gleichen Zeitraum deutlich zugenommen.
Für Dermatolog:innen unterstreichen diese Entwicklungen vor allem die Bedeutung einer möglichst frühen Erkennung verdächtiger Hautveränderungen.
„Viele Formen von Hautkrebs haben heute sehr gute Heilungschancen, wenn sie früh erkannt und behandelt werden“, sagt Dr. med. Vasiliki Herold-Vlanti, ärztliche Leitung bei der Online-Hautarztpraxis dermanostic. „Dennoch erleben wir immer wieder, dass Menschen Veränderungen an ihrer Haut zunächst über Wochen oder Monate beobachten, weil sie unsicher sind oder keinen zeitnahen Termin erhalten. Gerade bei Hautkrebs sollte jedoch keine unnötige Zeit verloren gehen.“
Gleichzeitig berichten viele Patient:innen von langen Wartezeiten auf einen Termin in der Hautarztpraxis. Digitale Versorgungsangebote können hier einen niedrigschwelligen Zugang zur fachärztlichen Ersteinschätzung schaffen und dabei helfen, Unsicherheiten schneller zu klären.
Mit dermanostic können Nutzer:innen auffällige Hautveränderungen per Smartphone fotografieren und von erfahrenen Dermatolog:innen über die gleichnamige App begutachten lassen. Die fachärztliche Einschätzung erfolgt innerhalb von 24 Stunden. Die Patient:innen erhalten einen ausführlichen Arztbrief und bei Bedarf ein Rezept.
„Digitale Dermatologie ersetzt bei einem Hautkrebsverdacht nicht die notwendige Untersuchung und Behandlung vor Ort“, betont Herold-Vlanti. „Sie kann aber dabei helfen, ein mögliches Risiko frühzeitig zu erkennen und den weiteren Weg schneller einzuleiten. Wenn wir einen Verdacht auf Hautkrebs feststellen, verweisen wir die Betroffenen selbstverständlich an niedergelassene Kolleg:innen und Kollegen oder spezialisierte Zentren zur weiteren Diagnostik und Therapie.“
„Unsere fachärztliche Verdachtsdiagnose hilft vielen Patienti:innenn dabei, die Dringlichkeit einer zeitnahen Abklärung nachvollziehbar darzustellen“, so Herold-Vlanti. „Dadurch kann wertvolle Zeit gewonnen werden – und genau diese Zeit kann bei Hautkrebs entscheidend sein.“
Die aktuellen Destatis-Zahlen verdeutlichen die wachsende Bedeutung der Hautkrebsfrüherkennung. Niedrigschwellige Zugänge zur fachärztlichen Einschätzung können dazu beitragen, dass auffällige Hautveränderungen früher bewertet und notwendige weitere Schritte rechtzeitig eingeleitet werden. Gerade bei Hautkrebs kann eine frühe Abklärung entscheidend sein.
Quelle:
Statistisches Bundesamt (Destatis), Pressemitteilung vom 231.05.2026, verfügbar hier.
Datenbasis:
GENESIS-Online Datenbank des Statistischen Bundesamtes, Tabelle 23211-0001 (Todesursachenstatistik)
Klassifikation:
ICD-10-GM, Kapitel II „Neubildungen“, insbesondere
- TDU-02108: Bösartiges Melanom der Haut
- TDU-021081: Melanom und sonstige bösartige Neubildung der Haut