Lentigines solares (Altersflecken)

Online-Hautarzt: Ursache, Aussehen und Behandlung

Altersflecken (sogenannte Lentigines solares) können - trotz des irreführenden Begriffs - praktisch in jedem Lebensalter bei Erwachsenen auftreten. Es handelt sich dabei um in der Regel bräunlich-gräuliche kleine Flecken (sogenannte Pigmentierungen oder Hyperpigmentierungen), die vornehmlich an den Hautregionen auftreten, die regelmäßig dem ultravioletten (UV) Licht ausgesetzt sind oder waren. Vornehmlich finden sie sich im Gesicht, Dekolleté und an den Handrücken.

Wir erklären Ihnen, was diese Erkrankung bedeutet, wie sie entsteht und was man dagegen tun kann.

Dermanostic Hautlexikon | Lentigines solares (Altersflecken)

Definition

Altersflecken sind bräunlich-gräuliche Pigmentflecken, die sich im Laufe der Jahre in Hautregionen entwickeln, die regelmäßig dem Einfluss von sichtbarem und UV-Licht ausgesetzt sind oder waren. Es handelt sich hierbei um gutartige und harmlose fleckförmige Pigmentveränderungen der Haut, die vor allem bei Erwachsenen ab dem 40. Lebensjahr auftreten, sich allerdings auch bei jüngeren Menschen finden können.

Ursachen

Unter dem Einfluss von UV-Licht wird in der Oberhaut vermehrt ein bräunliches Pigment (das sogenannte Melanin) produziert, das auch für eine gebräunte Haut verantwortlich ist. Lagert sich an bestimmten Körperregionen punktuell zu viel Melanin in der Oberhaut ein, resultieren hieraus Altersflecken.

Symptome

Altersflecken erkennt man in der Regel sofort und stellen daher eine Blickdiagnose dar. Nur sehr selten muss ein Hilfsmittel, das sogenannte Auflichtmikroskop (auch als Dermatoskop bekannt) hinzugezogen werden.

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Therapie

Altersflecken sind immer gutartig und harmlos. Daher müssen sie nicht behandelt werden. Besteht dennoch aus ästhetischen Gründen ein Behandlungswunsch, kann eine Laserbehandlung erfolgen oder es können bleichende Substanzen und/oder ein Peeling mit Säuren angewendet werden.

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Autor: Univ.-Prof. Dr. med. Jorge Frank | Dr. med. Alice Martin

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