Virusinfektionen der Haut können als lästige Dellwarzen auftreten, besonders bei Kindern. Achtung: große Ansteckungsgefahr! 🛡️
Author: Christian Paffhausen


25+ Erfahrene Dermatologen

Ringelröteln gehören zu den klassischen Kinderkrankheiten wie Masern, Scharlach oder Windpocken. Sie werden durch das Parvovirus B19 verursacht, sind aber nicht mit Röteln verwandt. Meist verlaufen sie unbemerkt oder nur mit leichten Erkältungssymptomen. Besonders wichtig ist Vorsicht bei Schwangeren, da eine Infektion das ungeborene Kind gefährden kann. Wer die Krankheit einmal hatte, ist lebenslang geschützt.
Ringelröteln (medizinisch: Erythema infectiosum) sind eine ansteckende Virusinfektion, die vor allem bei Kindern unter 10 Jahren auftritt. Typisch für Ringelröteln sind rote Wangen, die schmetterlingsförmig gerötet sind und Mund sowie Nase aussparen, gefolgt von roten Flecken an Schultern, Oberarmen, Oberschenkeln und im Gesäßbereich sowie Erkältungssymptomen wie Fieber oder Schnupfen. Bei den meisten Kindern und Erwachsenen verläuft die Erkrankung harmlos.
Ringelröteln werden durch das Parvovirus B19 verursacht. Das Virus wird vor allem von Mensch zu Mensch übertragen, meist durch Tröpfcheninfektion beim Husten oder Niesen. Auch eine Ansteckung über Kontakt mit infizierten Gegenständen oder Blut ist möglich, aber seltener.
Kinder stecken sich oft in Kindergärten oder Schulen an, während Erwachsene das Virus häufig von eigenen Kindern bekommen.

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Ringelröteln verlaufen bei den meisten Kindern mild oder sogar ohne erkennbare Symptome.
Die Erkrankung beginnt oft mit leichtem Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit und allgemeinem Krankheitsgefühl. Nach zwei bis drei Tagen folgt meist ein beschwerdefreies Intervall von bis zu einer Woche. Danach entwickelt sich der für Ringelröteln charakteristische Hautausschlag (Exanthem).
Zunächst erscheint eine rote Gesichtsrötung (Erythem) auf den Wangen, die schmetterlingsförmig ist und Mund sowie Nase ausspart – das sogenannte „Ohrfeigenmuster“. Ein bis vier Tage später treten rote Flecken (makulopapulöses Exanthem) an Schultern, Oberarmen, Oberschenkeln und im Gesäßbereich auf.
Der Ausschlag kann unterschiedlich lange bestehen – von wenigen Tagen bis zu sieben Wochen. Auch Sonnen- oder Wärmeexposition kann in dieser Zeit oder noch danach neue Flecken auslösen.

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Die meisten Kinder und Erwachsenen haben keine oder nur leichte Beschwerden. Ernsthafte Komplikationen sind selten.

Es gibt keine Impfung gegen Ringelröteln und kein spezielles Virusmedikament. Deshalb besteht die Behandlung hauptsächlich darin, die Erkrankung zu beobachten und die Symptome zu lindern.
Bei Kindern und gesunden Erwachsenen verläuft die Krankheit meist harmlos und erfordert keine spezielle Therapie. Leichte Beschwerden wie Fieber, Kopfschmerzen oder Gelenkschmerzen können durch Ruhe, ausreichend Flüssigkeit und gegebenenfalls Schmerzmittel gemildert werden.
Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder Blutproblemen können in Einzelfällen Immunglobuline erhalten.
Bei infizierten Schwangeren werden regelmäßig Ultraschallkontrollen durchgeführt, um das ungeborene Kind zu überwachen. Entwickelt der Fetus eine schwere Blutarmut (Anämie), kann eine Bluttransfusion im Mutterleib notwendig sein. Geht die Blutarmut des Ungeborenen bei Ringelröteln mit einer Wassereinlagerung, einer krankhaften Flüssigkeitsansammlung im Gewebe und in Körperhöhlen des Ungeborenen, einher, ist eine sorgfältige medizinische Überwachung notwendig.

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