Um Frostbeulen zu lindern, ist es wichtig, die betroffenen Hautstellen warm und trocken zu halten. Das gelingt am besten durch geeignete Kleidung, zum Beispiel durch das Tragen von Handschuhen oder warmen Socken. Zur sanften Erwärmung empfiehlt sich lauwarmes Wasser, da es die Symptome beruhigen kann. Heiße Bäder oder direkte Hitzequellen wie Heizkissen sollten jedoch vermieden werden, da sie eine zu schnelle Gefäßerweiterung auslösen können, was die Beschwerden eher verschlimmert.
Auch Wärme von innen kann unterstützend wirken: Warme Suppen oder Tees helfen nicht nur beim Aufwärmen, sondern fördern auch das allgemeine Wohlbefinden. Zusätzlich kann Bewegung die Durchblutung anregen, was den Heilungsprozess beschleunigt.
Zur äußeren Behandlung eignen sich entzündungshemmende, schmerzlindernde oder pflegende Salben, die auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Bei sogenannten sekundären Frostbeulen, die durch bestimmte Erkrankungen wie zum Beispiel das Raynaud-Syndrom oder eine Autoimmunerkrankung verursacht werden, ist es wichtig, vor allem die zugrunde liegende Ursache zu behandeln.
Frostbeulen können leicht mit anderen Hautveränderungen verwechselt werden. Eine ärztliche Diagnose hilft, Frostbeulen von ernsthaften Erkrankungen wie Erfrierungen oder Hautinfektionen zu unterscheiden.
Der Arzt oder die Ärztin kann passende Cremes oder Salben verschreiben, um die Beschwerden zu lindern. In schweren Fällen ist eine medikamentöse Behandlung, etwa mit gefäßerweiternden Mitteln, notwendig, um Folgeschäden zu vermeiden. Bilden sich offene Wunden, ist eine schnelle ärztliche Versorgung besonders wichtig.
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